

Lerne Techniken, Sicherheit und Tipps für mehr Spaß auf dem Wasser – mit Profi-Anleitung für sicheres und besseres Paddeln!
Erhalte fundiertes Wissen und verbessere deine Fähigkeiten mit professioneller Unterstützung bei einem Trainer/Instruktor z.B. in einem Verein oder zertifizierten Schulen / Verleihstationen.

Schwimmen können ist Voraussetzung für jede Wassersportart und muss sicher beherrscht werden. Beachte auch die Baderegeln. Gerade bei Kindern gilt hier besondere Vorsicht.
Schwimmen können bedeutet, sich ohne fremde Hilfe oder Hilfsmittel im Wasser fortbewegen zu können.

Nutze die richtige Sicherheitsausrüstung für deinen Auftrieb, deine Sichtbarkeit und gegen den Verlust des Boards nach einem Sturz. Denk auch an dein Handy (in einer wasserdichten Hülle) und eine Pfeife, um Hilfe zu rufen.
Eine Schwimmweste mit 50 N Auftrieb (DIN EN ISO 12402-5), Schnellöffnung und Beingurt sorgt für Sicherheit und erhält deine Bewegungsfreiheit. Nutze eine geeignete Sicherungsleine (Leash) - am besten mit Quick Release bzw. Panikverschluss - entsprechend des Gewässers. In fließenden Gewässern musst du dich besonders schützen. Wenn du dich auf Fluss aufhältst, befestige die Leine möglichst nicht am Fuß, damit du dich nicht in umgekippten Baumstämmen, Treibgut o.ä. verfängst.
Nimm Licht, Pfeife und Handy mit, um auf dich aufmerksam zu machen und um nicht übersehen zu werden. Trage gut sichtbare, helle Kleidung.
Verlierst du einmal dein Board auf dem Wasser und dir geht es gut, gib der Wasserschutzpolizei Bescheid, dass es sich nicht um einen Notfall handelt.

Informiere eine Person über deine geplante Route. Plane deine Ausrüstung und Strecke entsprechend der Wettervorhersage, kenne Ein- und Ausstiegsstellen und beachte besondere Regelungen für das Gebiet. Prüfe vorher, wo du paddeln darfst.
Schleusen und Schifffahrtswege sind tabu! Schiffe können starke Bugwellen und einen Sog erzeugen. Zudem können große Schiffe nicht schnell bremsen oder auf Hindernisse reagieren oder übersehen dich sogar.
Informiere dich über die Befahrungsregeln auf der Webseite des DKV oder in Warn- und Informations-Apps. Beachte die Schifffahrtsregeln und Schifffahrtszeichen der örtlichen Gewässer (z.B. gesperrte Zonen, Durchfahrtsbereiche, Vorfahrtsregeln).
Schleusen dürfen mit einem SUP nicht genutzt werden, da das einfließende oder abfließende Wasser häufig unterschätzte Gefahren wie Strömungen und Wirbel erzeugt. Nimm dein SUP aus dem Wasser und umgehe die Schleuse auf dem Landweg bis zu einem möglichen Wiedereinstieg.

Achte während der Tour auf Wetteränderungen und -warnungen (Windstärke und -richtung, Niederschlag, Gewitter, Temperatur, UV-Index, Signale, Warnapps) und bleibe im Zweifel lieber an Land. Starte deine Tour gegen den Wind, um auf dem Rückweg den Rückenwind zu nutzen!
Gewitter ist lebensgefährlich!
Strömung, Wind und Wellen können das Paddeln erschweren und dich abtreiben lassen. Knie auf dem Board bei Wind, um Kraft zu sparen.
Nutze Warn- und Wetterapps und informiere dich vorab über die vorherrschenden Wetter- und Wasserbedingungen.

Passe deine Kleidung an das Wetter und die Wassertemperatur an, schütze dich vor der Sonne oder Kälte. Nimm genug Wasser zum Trinken mit und sichere dein Gepäck gut auf dem Board.
Die richtige und gut sichtbare Kleidung ist entscheidend für deine Sicherheit. Passe sie der Luft- und Wassertemperatur an. Orientiere dich bei der Kleidung vorrangig an der niedrigeren Temperatur (Luft- oder Wassertemperatur). Denke auch an Wechselkleidung und verstaue sie wasserdicht. Denke auch an geeigneten wasserfähigen Fußschutz (z.B. Wasserschuhe, Neoprensocken mit festerer Sohle).
Schütze dich entsprechend des UV-Index mit Sonnencreme (mind. LSF 30), geeignete wasserfähige Kleidung und mindestens einer Kopfbedeckung vor UV-Strahlung.
Befestige dein Gepäck sicher, um Verlust oder Gefahren zu vermeiden.

Schätze deine Kraft und Ausdauer realistisch ein und paddel nur so lange, wie du es schaffen kannst. Denk auch an den Rückweg.
Achte auf deine Grenzen und handele verantwortungsvoll. Wer sich selbst gut einschätzen kann, vermeidet Risiken. Für Alkohol- und Drogenkonsum gelten auf dem Wasser die gleichen Promillegrenzen und Verbote wie im Straßenverkehr.
Halte dich fit. Paddeln stärkt Muskeln, Ausdauer und Koordination – gemeinsam macht es noch mehr Spaß!

Achte auf andere Wassersportler, Schwimmer und die Schifffahrt. Nimm Rücksicht und handele vorausschauend. Hilf anderen, wenn sie Hilfe brauchen.
Halte Abstand und beachte die Ausweich- und Vorfahrtsregeln – so ist es sicher für alle!
Achte auf Sog und Wellenschlag durch andere Wasserfahrzeuge.
Grundsätzlich gilt das Rechtsfahrgebot. Wer bei Begegnungen ausweichen muss, hängt davon ab, wie manövrierfähig die Wasserfahrzeuge untereinander sind (Segel vor Motor, Motor und Segel vor Muskel). Einsatzboote von Polizei, Feuerwehr und Wasserrettung haben Vorrang und dürfen nicht behindert werden.
Fahren zwei gleichberechtigte Wasserfahrzeuge aufeinander zu, müssen sie jeweils nach rechts ausweichen. Kreuzen sich ihre Kurse gilt rechts vor links.

Achte auf Schäden an deinem Board und dem Paddel. Kennzeichne dein Board mit deinem Namen und deinen Kontaktdaten.
Schäden können bei der Lagerung und beim Transport entstehen. Leg dein SUP nicht in die pralle Sonne, es kann reißen oder platzen. Spüle dein SUP nach dem Gebrauch in Salzwasser mit Süßwasser ab. Zerlege deine mehrteiligen Paddel und entferne den Sand.
Sind Schäden vorhanden, bringe es erst zur Reparatur, bevor du es wieder verwendest.
Die Kennzeichnung deines Boards mit deinen Kontaktdaten erleichtert eine Suche und die Rückgabe, falls einmal etwas verloren geht. Es hilft auch, Verwechslungen zu vermeiden.

Halte Abstand zu Tieren und Pflanzen, meide Schilfzonen und nutze vorgegebene Ein- und Ausstiege sowie Rastplätze. Nimm deinen Müll wieder mit.
Achte auf Sperrzonen und Sperrzeiten und halte Abstand zu Nistplätzen. Hinterlasse keine Spuren und belasse die Natur in ihrem Ursprung. Vermeide Müll und nimm alles wieder mit.
Hier können die SUP-Regeln auch als Poster oder Karte heruntergeladen werden: